Rettungszentrum Friedrichsfeld

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Vorgeschichte

Das Feuerwehrhaus in der Mülhauser Straße, besteht aus der Mannschaftsunterkunft (dem ehemaligen Friedrichsfelder Volksbad), der Fahrzeughalle (der ehemaligen örtlichen Tabakwiegehalle) und dem Jugendcontainer.

1998 wurde die Jugendfeuerwehr "vorübergehend" in einem, vom Stadtfeuerwehrverband Mannheim gestifteten Baucontainer untergebracht. Damit entstand ein Provisorium, das aus Platzgründen bis heute genutzt werden muss.

Das Feuerwehrhaus in der Mülhauser Straße

Schon immer wiesen die Friedrichsfelder Kameraden auf die, selbst für "nur" 30 Feuerwehrleute, viel zu beengten und unzureichenden Örtlichkeiten hin:

Die neue Fahrzeuggeneration

LF 10/6 und sein Vorgänger, das LF 8

Nach dem verheerenden Brand des Käfertaler Waldes 1976 stellte eine Untersuchung fest, dass die Freiwillige Feuerwehr in Mannheim nicht ausreichend ausgerüstet ist. In der Folge wurden die Abteilungen mit LF 8 ausgestattet. Ende der 1990er Jahre wurde dann (endlich) der Ersatz für diese Fahrzeuge diskutiert - es existierten bereits nur noch 3 der damals angeschafften LF 8, alle drei waren in Friedrichsfeld stationiert, weil fast kein anderes Löschfahrzeug in die Fahrzeughalle passt.

Im Jahr 1999 stand dann fest, dass Fahrzeuge vom Typ LF 8/6 (Allrad) angeschafft werden sollen. Gleichzeit war auch klar, dass ein solches Fahrzeug nicht ins Friedrichsfelder Gerätehaus passen wird. Als 2001 die ersten drei LF 8/6 an die Abteilungen Nord, Rheinau und Seckenheim übergeben wurden, führte man mit einem dieser Fahrzeuge eine Stellprobe durch. Es bestätigte sich, was alle eigentlich schon wussten: Die neuen Fahrzeuge waren definitiv zu lang.

Plätzchen-Wechsel-Dich

Das Gelände Pfalzburger Straße Ecke Edwin-Reiss-Straße

Mit der Entscheidung alle Abteilungen mit den LF 8/6 auszustatten, gingen erste Überlegungen der Frage nach, ob das Friedrichsfelder Gerätehaus zu verlängern wäre, Oder ob lieber gleich nebenan neu gebaut werden sollte. Sowohl das Denkmalschutzamt als auch Statiker erteilten 2003 der Verlängerung der Fahrzeughalle eine Absage.

Nach dieser Feststellung wurde nun nur noch über einen Neubau diskutiert. Zuerst war das Nachbargelände, das Freigelände Hüninger Straße Ecke Mülhauser Straße im Gespräch. Jedoch war dieses Gelände ebenfalls zu klein um den DIN-Anforderungen nach Fahrzeugaufstellflächen und einem Übungshof gerecht zu werden.

Ab 2005 favorisierte man dann das Freigelände Pfalzburger Straße Ecke Edwin-Reiss-Straße im Friedrichsfelder Industriegebiet. Erste Grundriss-Skizzen dazu wurden 2007 dem Bezirksbeirat vorgelegt. Im Doppelhaushalt 2008/2009 wurden von städtischer Seite bereits 770.000€ für einen Neubau eingestellt.

Das THW kommt ins Spiel

oben: Der Bauplatz des Rettungszentrums, rechts am Rand das Gebäude der JUH, im Hintergrund die Lilli-Gräber-Mehrzweckhalle
links: Skizze des Rettungszentrums

Schon im Jahr 2005 erhielten die Friedrichsfelder Wehrleute als letzte Mannheimer Abteilung auch ihr LF 10/6 - ohne dass das Unterstellproblem gelöst war. Zu Beginn stand es daher auf Wache Nord im Käfertal, kurz darauf auf dem deutlich näheren Gelände des Technischen Hilfswerkes, Ortsverband Mannheim. Nachdem das THW erste Teile seines Geländes abgeben musste, zog das LF 10/6 schließlich 2007 auf das Gelände der Johanniter Unfallhilfe um.

2007/2008 wurde zudem bekannt, dass das THW ihr Gelände vollständig räumen muss, um einer Erweiterung des Friedrichsfelder Gewerbegebietes Platz zu machen. Das Dezernat des 1. Bürgermeisters Christian Specht, dem Mannheimer Kämmerer und Dienstherren der Feuerwehr, ging daraufhin auf das THW zu, um über die Möglichkeit eine gemeinsame Lösung zu reden. Die Abteilung Friedrichsfeld verzichtete zugunsten dieser Lösung auf den schnellen eigenen Neubau und akzeptierte damit weitere Jahre des Wartens.

Innerhalb eines Jahres konnten sich die Stadt Mannheim als Träger der Feuerwehr, der THW-Bundesverband und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben einigen, man fand einen Bauplatz und einen Bauherren, die GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH, um das "Rettungszentrum" fertig zu stellen. Dort werden nun die Freiwilligen Feuerwehr Mannheim, Abteilung Friedrichsfeld, der Ortsverband des THWs sowie die Geschäftsstelle des THWs eine neue Unterkunft erhalten.

Die Bauphase

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Das Bauvolumen beträgt insgesamt 4,2 Millionen Euro. Die Kosten, die den städtischen Haushalt belasten, werden zugleich um 20.000€ gesenkt. Der 1. Spatenstich war am 18.01.2010.

Der Pressespiegel zum Feuerwehrhaus/Rettungszentrum-Neubau

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