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Berichte 2011

08.10. Umzug im Gange

Endlich ging es los: am vergangenen Samstag trafen sich die Kameraden der Friedrichsfelder Feuerwehr um endlich mit dem Umzug in das neue Rettungszentrum zu beginnen. Zwar hatte man bereits den Tag der offenen Tür dort gefeiert, mit dem eigentlichen Umzug warteten die Feuerwehrleute jedoch noch bis die letzten Bauabnahmen durchgeführt waren.
Man traf sich bereits mittags um 12 und packte Umzugskiste um Umzugskiste. Zusätzlich zum eigenen Pritschenwagen hatte man von der Berufsfeuerwehr einen LKW geholt mit den das bisherige Inventar zum Teil zur Abfallentsorgung und zum anderen Teil zur neuen Adresse gefahren wurde.
Noch ist der Umzug/Einzug zwar nicht beendet, bei Einsätzen wird aber ab sofort aus dem Industriegebiet abgerückt, wo inzwischen alle Fahrzeuge stehen. Das alte Gerätehaus im Ortskern muss noch völlig leer geräumt werden um dann vom Roten Kreuz übernommen zu werden.

Petzinger


02.10. Rot und Blau (und Weiß)

Vom Wetter überwältigt und geschafft – das Gefühl war wohl allen Helfern von Freiwilliger Feuerwehr und Technischem Hilfswerk am Abend des 2. Oktobers gemeinsam.
Schon am Vorabend des Tages der offenen Tür, bei der red'n'blue clubnight, kamen nicht nur die Gäste sondern auch die Künstler auf der Bühne gehörig ins Schwitzen. Zuerst rockten SheBang die Bühne, die kurzfristig „wake up call“ eingesprungen sind. Danach spielte dann Alex Auer mit seiner Band für und mit dem Publikum. Bis in den frühen Morgen hinein begeisterte schließlich der DJ den vornehmlich jüngeren Teil der Besucher. Die gesamte Halle des THW war extra für den Abend zum „floor“ umgerüstet. Rotes und blaues Licht erzeugte die richte Stimmung zum Feiern, auch wenn gerne noch mehr Besucher in der großen THW-Halle Platz gefunden hätten.
Bei traumhaftem Oktoberwetter, sommerlicher Hitze und strahlendem Sonnenschein wurde tags darauf der erste gemeinsame Tag der offenen Tür im neuen „Rettungszentrum Friedrichsfeld“ begangen. Auf dem gesperrten Saarburger Ring markierten „Gastfahrzeugen“ den Festbereich: Der Feuerwehrkran aus der Mannheimer Wache in Käfertal, der Kran des THW aus Ludwigshafen und die Drehleiter der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Innenstadt zeigten weithin, wo gefeiert wird und wer da feiert. Dazwischen präsentierten sich auch die Kollegen in Weiß, der benachbarten Johanniter Unfallhilfe und komplettierten so das Spektrum der Rettungsorganisationen im Saarburger Ring.
Von Anfang an war das Fest bestens besucht, viele der Gäste fanden dabei schnell den Weg in die schattigen Fahrzeughallen um neben Kaffe, Kuchen, Bratwurst und Steak auch das Essen aus den Küchenanhängern des THW zu kosten. Deren Küchenzug überzeugte mit Kesselgulasch und Kartoffeleintopf. Musikalisch waren es nun „Crosspatch“, die mit Livemusik unterhielten.
Gegen 13 Uhr sprach der Dezernent der Feuerwehr, Erster Bürgermeister Christian Specht und durfte zugleich noch Ehrungen vornehmen: Christian Warzel wurde von der Stadt Mannheim für besondere Verdienste mit einer Medaille geehrt und erhielt zudem ein Dankeschön von seinen Feuerwehrkameraden. Vom THW galt der Dank Frank Ruf, der in der Geschäftsstelle des THW sitzt. Zudem wurde Tobias Gilbert als bisheriger Jugendwart aus seinem Amt und dem Dienst bei der der Feuerwehr verabschiedet, er zieht in den Odenwald um. Showübungen der Aktiven Helfer und der Feuerwehr- und THW-Jugend sowie viele Mitmachgelegenheiten rundeten den Tag ab.

Mehr Bilder in der Bilder-Galerie.

Petzinger


28.09. Neues Feuerwehrfahrzeug kommt nach Friedrichsfeld

Schlüsselübergabe an die FF Friedrichsfeld
Neues und altes TLF - gemeinsam beim Tag der offenen Tür

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge freut man sich bei den Friedrichsfelder Blauröcken auf ein neues Fahrzeug. Beim Tag der offenen Tür in Feudenheim wurden drei neue Tanklöschfahrzeuge an die Freiwillige Feuerwehr Mannheim übergeben. Eines wird in Käfertal, das zweite in Feudenheim und das dritte in Friedrichsfeld stationiert. Der lieb gewonnene, 25 Jahre alte Unimog wird dafür die Abteilung verlassen und an eine andere Feuerwehr verkauft.
Uwe Freidinger übergab im Namen der Firma Magirus und in Anwesenheit des Ersten Bürgermeisters Christian Specht symbolische Fahrzeugschlüssel an die betroffenen Abteilungen. Die Bundestagabgeordnete Dr. Birgit Reinemund, die Landtagsabgeordneten Dr. Stefan Fulst-Bley und Wolfgang Raufelder sowie der Stadtrat Ralf Eisenhauer begleiteten die Schlüsselübergabe.
Die drei identischen Fahrzeuge sind für den Einsatz im Wald und bei Unwettern vorgesehen und extra dafür ausgestattet. Sie sollen zudem als Einsatzfahrzeuge für den Sicherheitswachdienst bei Großveranstaltungen eingesetzt werden.
Noch steht das Fahrzeug auf der Wache in Rheinau, wird aber noch in diesem Jahr seinen Standort in Friedrichsfeld finden.
>>right<<Petzinger /Foto:Link


06.05. Jahreshauptversammlung

v.l.n.r.: Markus Behlau, Kai Mötschl, Hermann Fuchs, Raffael Pehrs, Roland Rimmelspacher

Aufgrund der Bauverzögerungen traf man sich auch in diesem Jahr – dieses Mal aber wirklich zum letzten Mal – zur Jahreshauptversammlung im alten Feuerwehrhaus. Abteilungskommandant Markus Behlau konnte dazu Hans Wasserbäch von der Stabsstelle „Freiwillige Feuerwehr“, den stellvertretenden Stadtbrandmeister Norbert Windecker sowie Roland Rimmelspacher als Vertreter für den leitenden Branddirektor und dessen Stellvertreter begrüssen. Die eingeladenen Vertreter der Politik ließen sich unisono entschuldigen und wünschten der Veranstaltung ein gutes Gelingen.
Es begann Raffael Pehrs mit dem Jahresbericht 2010 und damit einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Die Jugend schrumpfte auf aktuell 6 Mitglieder, die Aktiven blieben konstant bei 28 Mann und einer Frau. Dazu kommt noch ein Mitglieder der Altersmannschaft. Rund 8500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit leistete die Abteilung im vergangenen Jahr, mit 19 Alarmierungen und insgesamt 57 Einsätzen war man dabei so oft im Einsatz wie noch nie zuvor in der Geschichte der Abteilung. Vor allem 3 Sturmeinsätze sorgten für diese hohe Zahl an Einsätzen. Weitere Besonderheiten auf die der Bericht zu sprechen kam waren der Spatenstich zum "Rettungszentrum Friedrichsfeld", der alljährliche Tag der offenen Tür und auch das Richtfest des Neubaus im vergangenen Sommer.
Der Bericht der Jugend entfiel, da der Jugendwart und sein Stellvertreter entschuldigt fehlten. Anschließend kamen die Gäste zu Wort. Roland Rimmelspacher und Hans Wasserbäch überbrachten den Dank der Amtsleitung und hoben die Notwendigkeit einer Freiwilligen Feuerwehr in Mannheim, trotz Berufsfeuerwehr, hervor. Auch begleitet man interessiert den Neubau, da im Zuge von Mannheim 21 auch ein Umzug der Feuerwache Mitte wahrscheinlich wird.
Norbert Windecker berichtete kurz das Wichtigste aus dem Arbeitskreis der Abteilungskommandant und nannte dabei insbesondere die Erstellung eines Fahrzeugkonzeptes für die Freiwillige Feuerwehr. Der Kassenbericht wies erstmals seit Jahren wieder mit 600€ ein Plus bei den Aktiven sowie eine schwarze Null bei der Jugend aus. Kassier Roland Manojlovic wurde danach auf Antrag der Kassenprüfer Steffen Engelhart und Felix Lang einstimmig entlastet. Beide wurden auch, ebenfalls einstimmig, für ein weiteres Jahr zu Kassenprüfern gewählt. Als letzte Wahl des Abends wurde Sven Elsässer einstimmig in den Vorstand des noch zu gründenden Feuerwehr-Fördervereins entsandt.
Roland Rimmelspacher konnte danach noch eine Beförderung und zwei Ehrungen vornehmen. Kai Mötschl wurde zum Brandmeister befördert, Thorsten Gärtner und Markus Tkotz wurden von der Stadt Mannheim für jeweils 12 Jahre aktiven Dienst geehrt.
Hermann Fuchs erhielt von der Mannschaft ein Foto des gemeinsamen Winter-Wochenendes in Gengenbach. Das Wochenende erhielt er von der Mannschaft vergangenes Jahr als Geschenk.
Nach einer abschließenden Präsentation zum Fortschritt des Neubaues konnte die Versammlung bereits nach 75 Minuten von Markus Behlau beendet werden.

Petzinger /Foto:Link


02.05. Dachstuhlbrand

Nach zwei kleineren Einsätze in den vergangenen Wochen brannte am Montag Mittag das Dach eines Hauses im Straßburger Ring. Kurz nach halb zwei wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehren aus dem Lindenhof und der Rheinau sowie die Abteilung Friedrichsfeld der Freiwilligen Feuerwehr alarmiert.
Der Brand brach auf der Dachterasse des Hauses aus und griff auf den Dachstuhl über. Die Wohnung selbst wurde nur leicht verraucht. Schnell hatten Berufs- und Freiwillige Feuerwehr den Brand unter Kontrolle und gelöscht. Die Bewohnerin kam mit dem Schrecken davon, wurde jedoch vorsorglich in ein Krankenhaus zur Untersuchung gebracht. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei auf 50.000 Euro geschätzt.

Petzinger


26.04. Brand am Bahndamm

Am Montag Mittag brannte in Höhe der Fuchsfalle der Bahndamm. Der Brand konnte jedoch bereits vor dem Eintreffen der Berufsfeuerwehrkräfte aus Mannheim-Rheinau von Anwohnern gelöscht werden.
Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfeld kam nicht dazu zur Einsatzstelle abzurücken, da sie aus bislang unbekannten Gründen erst verspätet von der Leitstelle Mannheim alarmiert wurde.

Petzinger


17.04. Vegetationsbrand

Verbrannter und abgelöschter Waldrand

Sonntag abend (17. April) wurde die Abteilung Friedrichsfeld zu einem "Baumbrand" in den Holzweg befohlen. Dort fand man dagegen einen Flächenbrand direkt am Waldrand vor. Schnell konnte dieser jedoch von den Freiwilligen Kräften unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden.
Das ebenfalls alarmierter Fahrzeug der Berufsfeuerwehr aus Rheinau musste nicht mehr aktiv werden.

Petzinger/Foto:Engelhart


29.03. Holiday Inn evakuiert

Treff- und Ausgangspunkt aller Einsatzkräfte war das Foyer des Holiday Inn

Einer der Verletztendarsteller die später vom Rettungsdienst behandelt werden mussten

Zusammen mit der Abteilung Neckarau und der Schnelleinsatzgruppe der Johanniter-Unfall-Hilfe konnten die Friedrichsfelder Feuerwehrleute eine besondere Einsatzübung absolvieren: Das zu diesem Zeitpunkt mit etwa 170 Gästen belegte Holiday Inn in der Mannheimer Innenstadt sollte wegen eines Brandes evakuiert werden.
Angenommen wurde Feuer im 5 Stockwerk des Gebäudes. Gegen 19:30 Uhr wurde der Alarm des Hotels ausgelöst. Die Neckarauer Kameraden rückten zuerst an und übernahmen die Brandbekämpfung und Evakuierung der oberen Etage. Gleichzeitig räumten sie zusammen mit Friedrichsfeld die unteren Etagen. Drei zusätzliche Verletztendarsteller wurden von den Einsatzkräften gerettet und der Schnelleinsatzgruppe, die sogar einen Notarzt mitbrachte, versorgt.
Geplant wurde die Übung von Brandschutzausbilder Frank Kadel zusammen mit der Hotel-Managerin Martina Braun. Sie informierten auch kurz vor der Übung die Gäste, denen freigestellt wurde ob sich daran zu beteiligen möchten. Das Personal hatte dagegen keine Ahnung von den bevorstehenden Ereignissen.

Insgesamt 50 Hotelgäste nahmen dankbarerweise an der Evakuierung teil, einige der amerikanischen Gäste waren von diesem unerwarteten, kostenlosen „Urlaubsevent“ geradezu begeistert. Bereits kurze Zeit später konnten alle wieder in ihre Zimmer zurück, während Feuerwehr- und Rettungsdienstmitarbeiter in einem Nebenraum noch kurz den Ablauf des Einsatzes mit der Hotel-Managerin besprachen. Auch wurde dem Hotel für die Einladung an der jährlichen Räumungsübung teilzunehmen gedankt.

Petzinger/Fotos:Sauer


23.03. Schwerer Unfall auf der A656

Am Mittwoch vormittag kam es an der Anschlussstelle Seckenheim zu einem schweren Auffahrunfall mit 2 verletzen Personen. Vor einer Wanderbaustelle fuhr ein LKW auf einen PKW auf, der dadurch in Brand gesetzt wurde.
Zusammen mit der Berufsfeuerwehr wurde die Abteilung Friedrichsfeld gegen 11 Uhr alarmiert und rückte dann auch mit beiden Fahrzeugen zur Einsatzstelle aus. Die Friedrichsfelder Kameraden unterstützten die Kollegen der Berufsfeuerwehr und stellten die Löschwasserversorgung sicher, damit der Fahrzeugbrand bekämpft werden konnte.
Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden an insgesamt einem LKW sowie 4 weiteren PKW auf rund 70.000 Euro. Beide Verletzten wurden in ein Krankenhaus transportiert. Die Autobahn war bis in den Nachmittag hinein gesperrt.

Petzinger


21.03. Anmerkungen zum Artikel „Und was, wenn doch?“

in der Ausgabe 11/2011 des Friedrichsfelder Wochenblattes

Im Artikel finden sich leider einige Punkte, die einer Anmerkung bzw. Korrektur bedürfen:

  1. Die Notfallbroschüre „Im Notfall richtig reagieren“ wurde 2006 unter der Regie der Stadt Mannheim herausgegeben und behandelt mögliche Unglücksfälle bei den in Mannheim angesiedelten Chemieunternehmen. Atomare Zwischenfälle sind jedoch nicht thematisiert. Die Broschüre war bis vor kurzem noch auf der Seite der Stadt Mannheim einzusehen. Im Zuge der Umstellung auf die neue Homepage ist sie offenbar verloren gegangen. Mir wurde zugesichert, dass sie dort demnächst wieder verfügbar sein wird.
    Sie können die Broschüre jedoch auch schon jetzt auf der Seite der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfeld (Störfallbroschüre, Stand 2012 (Datei aktualisiert)) herunterladen. Die Broschüre ist bis Ende diesen Jahres gültig und wird voraussichtlich Ende 2011/Anfang 2012 neu aufgelegt.
  2. Jodtabletten (für einen radioaktiven Zwischenfall) sowie Chlortabletten (für einen Ausfall der Trinkwasserversorgung) werden zentral vom Amt 37 „Feuerwehr und Katastrophenschutz“ der Stadt Mannheim gelagert. Die Jodtabletten würden – wie berichtet – über die örtlichen Bürgerdienste verteilt; die Chlortabletten direkt an der jeweiligen Wasserausgabe im Stadtgebiet. Zur Zeit existieren ca. 80 Trinkwassernotbrunnen im Mannheim – einer davon in Friedrichsfeld – die im Unglücksfall von den örtlichen Feuerwehrabteilungen aufgebaut und bedient würden.
  3. Sirenen gibt es in Mannheim (wie inzwischen vielerorts in Deutschland) nicht mehr. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge (BBK) empfiehlt daher immer ein batteriebetriebenes Radio (UKW und Mittelwelle) und die passenden Batterien vorzuhalten.
    Weitere Empfehlungen des BBK (zur Nahrungsmittelvorhaltung, Hausapotheke, etc.) können ebenfalls bei uns auf unserer Homepage in Form der BBK-Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt“ eingesehen werden ( "Für den Notfall vorgesorgt").
  4. Bereits vor Jahren hat der Bund die Gelder für den Unterhalt von Bunkern eingestellt. Keiner der 21 öffentlichen Bunker in Mannheim ist daher aktuell einsatzbereit. Zudem waren sie für eine kurzfristige Nutzung bei Luftangriffen konzipiert und könnten nicht längerfristig (über mehrere Tage bis Wochen) Menschen aufnehmen und versorgen. Auch würde nur ein Bruchteil der Mannheimer Bevölkerung in den Bunkern Platz finden.
Petzinger

Informationsmaterialien


"Störfallbroschüre" der Stadt Mannheim (PDF, 1,37Mb)

"Notfallschutz für die Umgebung des Kernkraftwerks Biblis", RWE (PDF, 0,8 MB)

"Sicherheit für uns alle - Informationen für die Bevölkerung in der Umgebung des Kernkraftwerks Philippsburg", EnBW (PDF, 0,8 MB)

"Für den Notfall" versorgt, BBK (PDF, 1,9 MB)

"CBRN-Gefahren", Merkblatt des BBK (PDF, 0,8 MB)



11.02. 11.2. - Tag des europaweiten Notrufes

Bereits im Kindergarten und in der Grundschule wird es den Kindern beigebracht: "Wenn es brennt - wähle die 1 1 2 !"
Wer in letzter Zeit die Rettungswagen der verschiedenen Organisationen genau anschaut hat aber vielleicht auch die neue Aufgabe der 1 1 2 entdeckt. Dort ist für den Rettungsdienst nicht mehr die 19222 angegeben sondern inzwischen auch die 1 1 2. Im März 2009 beschloss der Bundestag das die 1 1 2 nicht mehr allein der Notruf der Feuerwehr ist – und setzte damit europäisches Recht um.
Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Verkehrsunfall in den Schweden. Oder in Portugal beobachten Sie wie ein Feuer ausbricht. Oder beim Skifahren in Italien bricht sich Ihre Begleitung ein Bein. Wissen Sie dort immer welche Telefonnummer Sie wählen müssen?
Seit 2008 gilt europaweit die 1 1 2 als Europäische Notfallnummer. Alle Mitgliedsstaaten der EU, sowie die europäischen Länder Island, Kroatien, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz haben diese Notrufnummer – zum Teil parallel zu den schon im Land vorhandenen Nummern – inzwischen eingerichtet. Mit der 1 1 2 erreichen sie also in ganz Europa in jedem Fall jemand, der Ihnen hilft. Ob das nun die Feuerwehr, eine der Rettungsorganisationen oder die Polizei ist hängt vom jeweiligen Land ab, Ihnen wird aber immer geholfen. Entweder direkt von der Organisation, die den Notruf entgegen nimmt oder sie werden direkt an die richtige Organisation weiterleitet.

Petzinger


08.02. Gartenhütte abgebrannt

An der Einmündung des Holzwegs in die Suebenheimer Allee stand gestern Abend ein Gartenhaus im Vollbrand. Kurz vor 19 Uhr wurde die Friedrichsfelder Feuerwehr alarmiert und sollte mit beiden Fahrzeugen zum Einsatzort fahren.
Dort angekommen konnten die Flammen zusammen mit der Berufsfeuerwehr schnell unter Kontrollte gebracht werden. Das Gartenhäuschen selbst war allerdings nicht mehr zu retten. Bereits kurz nach 20 Uhr rückte das erste Löschfahrzeug wieder ein, das zweite folgte später.

Petzinger


06.01. Neujahrsempfang des OB

Der Stand der Jugend- und Freiwilligen Feuerwehr

Prodiumsdiskussion mit Organisationsvertretern

Eigentlich hat man schon Routine wenn der Oberbürgermeister Mannheims am 6. Januar zum Neujahrsempfang in den Rosengarten ruft. Lediglich der Standort an dem man sich als eine der vielen Mannheimer Organisationen und Institutionen präsentiert ändert sich von Jahr zu Jahr.
Aber 2011 war dann doch alles eine Nummer größer: Mit „Sichere Stadt Mannheim“ wurde von der Organisation des Neujahrsempfanges ein Schwerpunktthema gewählt, man erhielt auf Ebene 3 – ganz oben im Rosengarten – einen eigenen Raum und präsentierte sich dort - zusammen mit Rotem Kreuz, Johanniter, Malteser, DLRG und dem THW.
Von Seiten der Feuerwehr hatte man dieses Jahr die Jugendfeuerwehr mit im Boot bzw. am Stand und auch die Kollegen der Berufsfeuerwehr präsentierten sich mit einer kurzweiligen Modeshow über die Entwicklung der Schutzkleidung: vom einfachen Stoffanzug früherer Zeiten hin zur heutigen High-Tech-Ausrüstung.
So gut gemeint dieser Schwerpunkt von Seiten der Stadt auch war, so schlecht gewählt war die Örtlichkeit dafür. Während sich die Besuchermassen im Erdgeschoss und gerade noch auf der 2. Ebene verteilten blieben den Rettungsorganisationen nur wenige Besucher. Auch die angesetzte Podiumsdiskussion zum Ehrenamt in den Hilfsorganisationen wurde mehr zur internen Gesprächsrunde. So verlief dann auch der Tag eher mit Gesprächen untereinander; das von der Stadt propagierte "Ins-Zentrum-des-Interesses-rücken" lief in den Jahren zuvor besser – mitten im Gewühl des Erdgeschosses anstatt hinne in der Eck´.

Petzinger


01.01. Silvester in der Neckarstadt

9 Friedrichsfelder Kameraden trafen sich dieses Jahr zur gemeinsamen Silvesterfeier im Gerätehaus. Ab 18 Uhr wurde erst gemeinsam gekocht um dann gegen 23 Uhr - in Absprache mit der Leitstelle Mannheim - an der Kurpfalzbrücke mit einem Löschfahrzeug das neue Jahr zu erwarten. Um 0:20 Uhr wurde man dann von dort in die nahegelegene Bürgermeister-Fuchs-Straße in der Neckarstadt zu einem Dachstuhlbrand beordert. Nach der kurzen Anfahrt war das Friedrichsfelder Fahrzeug das Erste an der Einsatzstelle. Noch während man die Lage erkundete trafen bereits weiteren Kräfte der Abteilung Innenstadt ein, die mit einem zusätzlichen Löschfahrzeug und einer Drehleiter anrückten. Hinzu kam schließlich noch 2 Mann der Berufsfeuerwehr zur Einsatzleitung. Schnell stellte sich heraus, dass der Brand durch die aufmerksamen Anwohner sehr früh gemeldet wurde. Ohne weitere Unterstützung konnte der Brand im Dachgebälk von zwei Mann im Innenraum und der Drehleiter von außen unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Gegen 2 Uhr waren alle Einsatzkräfte wieder auf ihrer Wache um noch ein wenig die Silvesternacht zu feiern. Insgesamt 6 Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim feierten in dieser Nacht in ihren Gerätehäusern um schnellstmöglich ausrücken zu können.

Petzinger