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Berichte 2010

15.11. Sonderthemen auf dem Ausbildungsplan

brennendes Erdreich durch defekte, unterirdische Gasleitung

Brennende, überirdische Gasleitung

23 Mitglieder aus den freiwilligen Abteilungen der Feuerwehr Mannheim, davon 4 aus der Friedrichsfelder Wehr sowie 3 Ausbilder der Abteilung Berufsfeuerwehr, waren vergangenen Samstag zu einer Informationsveranstaltung der Open Grid Europe GmbH rund um das Thema Gasbrände nach Gernsheim eingeladen. Auf die Vorstellung der 100%igen e.on-Tochtergesellschaft folgte eine theoretische Einführung zum Erdgas: Wie entsteht es? Wie (in welchen Leitungen und unter welchem Druck) wird es zum Kunden transportiert? Wie brennt es? Und das Wichtigste: Wie und wann löscht man Gas?

Nach der Mittagspause konnte dann auf dem angrenzenden Übungsgelände in Gernsheim das Löschen von Gasbränden auch praktisch geübt werden. Neben Bränden in Schächten und „oberflurigen“ Bränden wurde dort auch ein ebenerdiger Brand nachgestellt, bei dem das Gas brennend aus dem Erdreich austritt. Anschließend folgten noch zwei Vorführungen die zeigten wie lange die Kunststoff-Erdgasrohre einem Feuer standhalten können und welche Auswirkungen eine Explosion in einem Kellergeschoss hat.

Weiter ging es am Montag. Zusammen mit der FF Neckarau war man vom Großkraftwerk Mannheim zu einem Vortrag über Hochspannung eingeladen. Zuerst hörte man sich in den Räumen der dortigen Werkfeuerwehr einen Vortrag über das Vorgehen bei Geräten unter Hochspannung an, anschließend bekam man in einem der Schaltgebäude einen (kleinen) Eindruck über die Energie die im Strom verborgen ist. Als Abschluss besichtigten beide Abteilungen den aktuell (noch) neuesten Block 8 und warfen einen Blick vom Dach auf die nächtliche Metropolregion.

Bereits am 28. Oktober gab es einen weiteren Vortragstermin in den Ausbildungsräumen der Feuerwehr Mannheim in Rheinau. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn AG referierte über die Gefahren und das richtige Vorgehen bei Unfällen im Gleisbereich der DB. Sensibilisiert durch verschiedene Einsätze, die man in den vergangenen 24 Monaten leider verzeichnen musste, waren auch hier insgesamt 6 Mitglieder der Friedrichsfelder Blauröcke dabei.

Petzinger


16.10. Stadtschutz während Großbrand

Der Brand in einer Lagerhalle in Mannheim-Rheinau sorgte am 16.10. dafür, dass einige freiwillige Wehren Mannheims alarmiert wurden. Die Friedrichsfelder Kameraden, ursprünglich direkt zur Einsatzstelle gerufen, wurden dann rasch umdirigiert und besetzten die inzwischen leere Wache der Berufsfeuerwehr auf der Rheinau um von dort den Stadtschutz sicher zu stellen. Zusätzlich besetzten zwei Mann dort einen LKW um gebrauchtes Material an der Einsatzstelle einzusammeln.
Nachdem sich der Brand glücklicherweise als weniger heftig herausstellte als er zu Anfang schien, kamen die Kollegen der Berufsfeuerwehr frühzeitig wieder zurück. Die Friedrichsfelder Wehrleute rückten daher schon gegen 18 Uhr wieder zu Hause ein.

Petzinger


27.08. Déjà vu: Unwetter

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr - nach Februar und Juni - fegte ein Unwetter über Mannheim, das zum Einsatz sämtlicher freiwilligen Feuerwehreinheiten in Mannheim führte. Kurz vor 1 Uhr in der Nacht von Donnerstag auf Freitag löste die Leitstelle den Gesamtalarm aus.
Auch die Friedrichsfelder Feuerwehrleute waren kurze Zeit später mit allen Fahrzeugen im Einsatz. Das neue Löschfahrzeug konnte innerhalb von 3 Stunden 5 Einsatzstellen zwischen Rheinau und Käfertal abarbeiten. Tanklöschfahrzeug und Werkstattwagen waren gemeinsam unterwegs und erledigten 5 weitere Einsatzstellen von über 92 Einsatzstellen in ganz Mannheim. Im gesamten Stadtgebiet sind Keller voll gelaufen und Straßen von Ästen oder gleich ganzen Bäumen versperrt.
Glücklicherweise entspannte sich die Lage schnell, so dass gegen 4 Uhr am Morgen alle Fahrzeuge der acht freiwilligen Abteilungen wieder einrücken konnten.

Petzinger


25.08. Küche ausgebrannt

Mittwoch Mittag (25. August) wurden die Abteilung Friedrichsfelder um 14 Uhr zu einem Zimmerbrand in der Neudorfstraße alarmiert und war praktisch zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr vor Ort. Der Küchenbrand wurde rasch von den Kräften der Berufsfeuerwehr abgelöscht. Die einzige, in der Wohnung anwesende Person konnte gerettet werden. Die anschließenden Nachlöscharbeiten, vor allem die Suche nach möglicherweise noch vorhandenen Glutnestern, wurde von den Friedrichsfelder Kameraden übernommen damit der Löschzug der Kollegen der Berufsfeuerwehr schnellstmöglich wieder frei wird. Unterstützt wurde man dabei noch von einem Fahrzeug der Berufsfeuerwehr in Rheinau, das ebenfalls vor Ort blieb. Gegen 17 Uhr konnte man die Einsatzstelle verlassen und wieder einrücken.
Optimistisch sehen die Friedrichsfelder Kameraden jedoch dem "Zeitproblem" entgegen. Die 2, 3 Minuten die zur Zeit bei jedem Einsatz verloren gehen, da Fahrzeug und Mannschaft an zwei völlig unterschiedlichen Orten sind werden bald der Vergangenheit angehören. Konnte man kürzlich erst inoffiziell das Richtfest feiern, sind inzwischen die Bausprießen entfernt, die Fenster eingebaut und die Hallentore bereits angeliefert. Die GBG plant weiterhin das Rettungszentrum Friedrichsfeld zum Jahresende fertig gestellt zu haben.

Petzinger


10.08. Brandgeruch

In der Nacht von Montag auf Dienstag, mussten die Friedrichsfelder Blauröcke einmal wieder zu einem Einsatz innerhalb Friedrichsfelds ausrücken. In der Main-Neckar-Bahn-Straße meldete gegen Mitternacht eine Anwohnerin Brandgeruch in der Wohnung. Ein Schadfeuer konnte dort und im näheren Umfeld aber nicht gefunden werden.

Petzinger


07.08. (Inoffizielles) Richtfest

v.l.n.r.: Christian Warzel, Markus Behlau, Norbert Windecker, Nicole Duziak
/Foto: Pehrs

Es gibt schon Nachteile wenn man nicht der eigene Bauherr ist, sondern ein Gebäude von der GBG bauen lässt um es hinterher anzumieten. Einen dieser Nachteile haben die Mitglieder des THW-Ortsverbandes Mannheim und der Abteilung Friedrichsfeld der Feuerwehr Mannheim am Samstag, 07.08., selbst behoben. Zusammen feierte man in der schon freien Feuerwehr-Fahrzeughalle inoffiziell das Richtfest des Rettungszentrums - offiziell wird keines stattfinden.
Man begann mit einem gemeinsamen Grillfest und diejenigen, die noch keine Chance hatten das Gebäude zu besichtigen, inspizierten den Rohbau. Anschließend sprachen - anstatt des Poliers oder anderer Offiziellen - Christian Warzel, der den Bau für die Feuerwehr Mannheim begleitet, Markus Behlau als Abteilungskommandant der Friedrichsfelder Wehr und Nicole Dudziak, die Ortsbeauftragte des THWs, den Richtspruch. Damit segneten sie die Menschen und die Gerätschaften, die ab kommendem Jahr von hier aus zu Einsätzen ausrücken werden.

Petzinger


18.06. 25 Jahre Dienst in der Feuerwehr Mannheim

Die Geehrten für 25 Jahre. Rüdiger Wolf (mit Gattin) ganz rechts.
/Foto: Wasserbäch

Am gestrigen Donnerstag Abend fand der große, offizielle Ehrungsabend der Feuerwehr Mannheim und des Stadtfeuerwehrverbandes Mannheim im Kulturhaus in Käfertal statt. Während die "kleinen Ehrungen" für 12 Dienstjahre noch im abteilungsinternen Rahmen stattfinden, wie gerade erst beim "Tag der Feuerwehr" am vergangenen Wochenende, werden Ehrungen für 25 oder mehr Dienstjahre gemeinsam mit allen freiwilligen Abteilungen, der Berufsfeuerwehr und den Werkfeuerwehren durchgeführt.
Dieses Jahr war es Rüdiger Wolf, der für 25 Jahre ehrenamtlichen Feuerwehrdienst in Mannheim durch die Stadt Mannheim und das Land Baden-Württemberg geehrt wurde.
Auch die Abteilung gratuliert und freut sich auf die gemeinsame Zeit bis zu seiner nächsten Ehrung - dann für 40 Jahre.

Petzinger


v.l.n.r.: Sven Elsässer, Abteilungskommandant Markus Behlau, Stellvertreter Raffael Pehrs, 1. Bürgermeister Christian Specht, Andreas Wolf, Jochen Petzinger, Roland Manojlovic, Andreas Ritter
/Foto: Link

13.06. 5 x 12 Jahre

Während des Tages der Feuerwehr wurden 5 Mitglieder der Friedrichsfelder Abteilung vom für ihren Dienst in der Feuerwehr Mannheim geehrt.
Die Brandmeister Jochen Petzinger und Andreas Ritter, Oberlöschmeister Sven Elsässer, Löschmeister Roland Manojlovic und Oberfeuerwehrmann Andreas Wolf bekamen für ihre langjährigen, treuen Dienst im Auftrag der Stadt Mannheim eine Dankesurkunde und eine Medaille vom 1. Bürgermeister Christian Specht überreicht.

Petzinger


12.06. Qualmendes Essen

Am Samstag vor dem "Tag der Feuerwehr" kam es während den Aufbauarbeiten erneut zu einem Einsatz der Friedrichsfelder Blauröcke. Um 16:15 wurden sie in die Metzer Straße gerufen: aus einer Fenster kam Rauch. Durch den günstigen Umstand, dass man sich gerade am Feuerwehrhaus befand, konnte die Einsatzkräfte in kürzester Zeit am Einsatzort sein und dort feststellen, dass es sich nur um verbranntes Essen handelt.
Die ebenfalls anfahrende Berufsfeuerwehr aus Mannheim-Rheinau wurde noch auf der Anfahrt wieder nach Hause geschickt werden und man selbst fuhr zurück in der Mülhauser Straße, um sich wieder an die Vorbereitungen für Sonntag zu machen.

Petzinger


09.06. Land unter im Mannheim

Eigentlich trafen sich die Kameraden der Friedrichsfelder Freiwilligen Feuerwehr am Mittwoch Abend, 09. Juni, um den Tag der Feuerwehr am darauf folgenden Sonntag vorzubereiten. Gegen halb 10 wurden diese Arbeiten jedoch von drei Gewitterfronten beendet, die sich über Mannheim trafen.
Das Tanklöschfahrzeug fuhr nach der Alarmierung sofort in den Einsatz.
Eine zweite Einheit der Friedrichsfelder Feuerwehr besetzte den Werkstattwagen und ein Ausbildungs-Löschfahrzeug, das Friedrichsfelder Löschfahrzeug befand sich wegen Bremsproblemen gerade außer Dienst. Daher ging es vor dem ersten Einsatz zuerst einmal zur KFZ-Werkstatt auf Wache Nord um Gerätschaften um zu laden, die nicht auf dem Ausbildungsfahrzeug vorhanden waren.
Die Friedrichsfelder Wehrleute fuhren in der Nacht auf Donnerstag insgesamt 15 Einsatzstellen ab. An 11 dieser Einsatzstellen zwischen Mannheim-Niederfeld und Sandhofen mussten die Kameraden auch wirklich tätig werden und Wasser aus Kellern pumpen. Erst gegen 9 Uhr morgens kamen alle drei Fahrzeuge wieder nach Hause.

In Mannheim gab es durch das Unwetter insgesamt 370 Einsatzstellen, die noch bis weit in den Donnerstag Nachmittag durch Kräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerkes abgearbeitet wurden.

Petzinger

Weiterführender Link:
Der 1. Bürgermeister Christian Specht bedankt sich für die durch Feuerwehr und THW geleisteten Einsätze.


08.05.2010 - Glück im Unglück.

Zur Übung waren die Friedrichsfelder Kameraden gerade im Rheinauer Hafen aktiv, "Wasserförderung" und "Saugen aus offenem Gewässer" waren die Themen für den Tag, als es zu einem Einsatz der Berufsfeuerwehr kam. Einer der beiden Kräne auf der Baustelle des Rettungszentrum war umgestürzt. Neben der Berufsfeuerwehr, die aus Rheinau und dem Feuerwehrkran sowie der Höhenrettungsgruppe aus Käfertal anrückte, wurde auch die Freiwillige Abteilung aus Seckenheim alarmiert. Genauso packten wir unsere sieben Sachen zusammen und fuhren in Richtung Rettungszentrum. Vor Ort gab es dann für die Freiwilligen Wehren jedoch nichts zu tun. Nur der Feuerwehr-Kran wurde eingesetzt.
Glück im Unglück: der Kran verfehlte den Rohbau knapp und auch Personen kamen nicht zu schaden.

Petzinger


03.05. Brennende Komposthaufen

Für einen kurzen Einsatz sorgten am Montag früh mehrere brennende Misthaufen in der Kleingartenanlage. Um 4:45 Uhr wurden die Friedrichsfelder Wehrleute aus dem Schlaf gerissen und rückten zum Einsatzort am Marderweg ab. Vor Ort musste jedoch nicht mehr gelöscht werden, da die Freiwillige Feuerwehr von Schwetzingen bereits tätig war.
Nach einer knappen Stunde war man bereits wieder eingerückt und alle Einsatzkräfte auf dem Weg nach Hause beziehungsweise direkt zum Arbeitsplatz.

Der Notruf wurde über ein Handy abgesetzt und traf bei der Leitstelle des Rhein-Neckar-Kreises an, die aufgrund der Grenzlage die Schwetzinger Kameraden zuerst alarmierte. Danach wurde der Alarm dann an die Leitstelle der Feuerwehr Mannheim weitergegeben. Zudem wirkte sich negativ auf die Einsatzzeit der Friedrichsfelder aus, dass das Tanklöschfahrzeug zur Zeit nicht mehr in Friedrichsfeld sondern auf dem Maimarkt stationiert ist. Dadurch musste die Mannschaft einsatzbereit vor dem Feuerwehrhaus warten, bis das neue Löschfahrzeug vom Gelände der Johanniter Unfallhilfe geholt war. Dies sorgte für eine weitere zeitliche Verzögerung.

Das Problem des fehlenden Tanklöschfahrzeuges wird noch einige Zeit bestehen bleiben: nachdem es auf dem Maimarkt nicht mehr benötigt wird, kommt es bei der Eishockey-Weltmeisterschaft an der SAP-Arena zum Einsatz. Erst Ende des Monats wird es wieder seinen Weg zurück nach Friedrichsfeld finden.

Petzinger


10.04.Schnelle Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr

Etwas später als üblich, erst im April, fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfeld statt. Zum vermutlich letzten Mal begrüßte Kommandant Markus Behlau dazu Kameraden und Gäste im alten Feuerwehrhaus. Von der Feuerwehr Mannheim kamen der Leiter der Feuerwehr Thomas Schmitt, der Stadtbrandmeister Bernd Zingraff und sein Stellvertreter Nobert Windecker, der Stabsstellenleiter „FF“ Hans Wasserbäch, der Wachbereichsleiter „Süd“ Hans-Joachim Weiß sowie der für Friedrichsfeld zuständige C-Dienst Simon Berger. Von der Politik begrüßte Markus Behlau lediglich Rolf Dieter der Mannheimer Liste. Wolfgang Raufelder, Stefan Fulst-Blei und der erste Bürgermeister Christian Specht ließen sich wegen der Ferien entschuldigen.
Danach verlas Markus Behlau zudem den Jahresbericht des – sich im Urlaub befindlichen – Schriftführers: die aktive Mannschaft wuchs um 2 Mann auf 28 Mann und eine Frau an, dazu kommen noch 1 Kamerad der Altersmannschaft sowie ein förderndes Mitglied. 4 Einsätze hob Markus Behlau hierbei besonders aus dem ansonsten mit 14 Einsätzen sehr ruhigem Jahr hervor. Ein Großbrand eines Altpapierlagers im August erforderte nich die Unterstützung der Friedrichsfelder Feuerwehrleute, auch die zukünftigen Nachbarn – das THW – war mit einem Radlader vor Ort um die brennenden Papiermassen auseinander zu ziehen und so die Löscharbeiten zu unterstützen. Ein Novum das 2009 die Friedrichsfelder Kameraden traf war der Einsatz bei zwei tödlichen Unglücken auf der Eisenbahnstrecke Mannheim-Heidelberg im April und im Oktober. Der Einzige Unwetter Einsatz im vergangenen Jahr sorgte für einen Einsatz in der Lilli-Gräber-Halle bei dem eines der Dachlichter provisorisch abgedichtet wurde.
Anschließend berichtete Andreas Ritter über das Jahr aus Sicht der Jugend. Im Schnitt 12 Mitglider konnte die Jugendfeuerwehr verzeichnen. Als besonderes Event hob der die mannheimweite 24-Stunden-Übung der Jugend hervor, die im Gerätehaus Neckarau stattfand. 24 Stunden lang konnten die Jugendlichen aller Mannheimer Wehren gestellte Einsätze und Fehlalarme erleben und abarbeiten. Lobend erwähnte er zudem die Kameraden Steffen Engelhart, Sven Elässer, Felix Lang und Robert Tews, die ihn und Tobias Gilbert bei der Jugendarbeit unterstützen.
Im danach folgenden Kassenbericht musste Roland Manojlovic von einem kleinen Minus üb er nicht ganz 60 € in der Kasse der Aktiven berichten, dass jedoch über die Rücklagen gedeckt ist. Die Jugendabteilung erwirtschaftete dagegen ein Plus in ihre Kasse. Andreas Ritter und Andreas Wolf hatten die Kassen geprüft und keine Fehler entdeckt. Die Mannschaft entlastete darauf hin den Kassier einstimmig. Als neue Kassenprüfer wurden ebenfalls einstimmig Steffen Engelhart und Rüdiger Wolf gewählt.
Anschließend kamen die Gäste zu Wort. Rolf Dieter fasste sich kurz, dankte der Abteilung im Namen des Stadtrates für die geleistete Arbeit und freute sich vor allem über die schnelle Abwicklung und die aktuellen Baufortschritte des Neubaues im Gewerbegebiet.
Letzteres Griff auch der Leiter der Feuerwehr, Thomas Schmitt, auf und bedankte sich insbesondere beim Kameraden Christian Warzel, der sich als Mitglied der Friedrichsfelder Mannschaft aktiv in die Planungen und auch in die Bauabwicklung einbringt. Auch bedankte er sich für die hohe Einsatzbereitschaft und, gerade im Vorfeld der Eishockey-WM, für die Bereitschaft Sicherheitswachen bei allen Arten kultureller Veranstaltungen im Stadtgebiet zu leisten.
Zum Schluss berichtete Christian Warzel über den aktuellen Stand der Dinge beim Neubau. Die GBG ist bemüht, die durch den harten Winter entstandene Bauverzögerung wieder aufzuholen. Allerdings hat es gerade im Betonwerk, dass die Bauteile für das Haus liefern sollte, gebrannt, was zu einer weiteren Verzögerung führt, bis die Bauteile in einem anderen Werk produziert werden können. Ziel ist im Moment auf jeden Fall die Geschäftstelle des THWs noch in diesem Jahr ihre Räumlichkeiten umzuziehen. Der Einzug des Ortsverband und der Feuerwehr wird sich aber vermutlich ins neue Jahr verzögern.
Nach etwas mehr als einer Stunde konnte Markus Behlau die Jahreshauptversammlung beschließen.

Petzinger


01.04. Heimatmuseum unter dem Goetheplatz

Schon seit Langem ist der Heimatverein auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für ein Heimatmuseum, um die Geschichte Friedrichsfelds auch anschaulich dokumentieren zu können. Nun scheint dieser Ort gefunden, allerdings unter der Erde.
Bei der letzten Reinigung der Zisterne unter dem Goetheplatz stellte die Feuerwehr fest, dass dort noch viele unterirdische Gänge, wohl noch aus Kriegszeiten, gibt. Diese wurden nun kürzlich begutachtet und als ideal für ein Museum erachtet, da die dortigen Klimaverhältnisse optimal sind. Derzeit ist man noch am freilegen der Gänge, dennoch soll die Bevölkerung eine erste Möglichkeit zur Besichtigung haben.
Unter der wachen Aufsicht der Freiwilligen Feuerwehr besteht nun also am heutigen Donnerstag, 1. April, ab 17 Uhr die Möglichkeit hinabzusteigen. Wenn vorhanden, sollte man Schutzhelme und Grubenlampen mitbringen, da es dort unten noch kein Licht gibt. Es ist aber auch eine gewisse Anzahl an Schutzausrüstung vorhanden. Zur Feier des Tages lädt der Heimatverein zu einem kleinen Umdrunk nach der Besichtigung ein.

08.04. April, April ...

Heimatmuseum muss noch warten

Tatsache ist, dass der Heimatverein nach wie vor auf der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten für ein Heimatmuseum ist und auch weiterhin alles Wichtige über Friedrichsfeld sammelt. Tatsache ist auch, dass sich unter dem Goetheplatz eine Zisterne befindet. Doch beides zusammen - das war wirklich nur ein Aprilscherz. Obwohl der Platz recht groß ist, eignet sich die Zisterne doch eher weniger für ein Heimatmuseum und unterirdische Gänge gibt es dort schon mal gar nicht, das war wirklich nur ein Aprilscherz von uns.
Dennoch haben sich am vergangenen Donnerstag einige Interessierte am Goetheplatz eingefunden, teilweise sogar mit Helm und Taschenlampe, um Friedrichsfelds Untergrund zu erforschen. Wer wollte, durfte das auch, gesichert von der Freiwilligen Feuerwehr, tun. Auch Heimatvereinsvorsitzender Erwin Grabenauer wagte den Abstieg und war überrascht, wie groß´es dort unten doch ist. Doch obwohl am Eingang das Schild "Hier Eingang Heimatmuseum" hing, muss sich der Heimatverein nun doch nach anderen Möglichkeiten umschauen.
Unser Dank gilt an dieser Stelle den Vorständen des Heimatvereines Erwin Grabenauer und Reiner Rohr sowie Jochen Petzunger, Matthias Link und den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, die es sich nicht nehmen ließen, in Uniform und mit Feuerwehrauto die Aktion zu unterstützen.

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Friedrichsfelder Wochenblatt, Marion Schatz
Bilder: Petzinger/Schatz


21.03. Mehrere Kleinbrände in Friedrichsfeld

Am frühen Morgen des 20. März war erneut abgestellter und in Brand geratener Unrat für einen Einsatz der Friedrichsfelder Feuerwehrleute verantwortlich. Kurz vor 5 Uhr morgens rückte man in den Bärlochweg ab, um - wie schon vor zwei Wochen in der Zaberner Straße - bereits vor den Kollegen der Berufsfeuerwehr vor Ort zu sein. Das Fahrzeug der Berufsfeuerwehr traf zwar fast zeitgleich an der Einsatzstelle ein, jedoch wurde die Einsatzstelle den freiwilligen Einsatzkräften überlassen, da auch das zweite Löschfahrzeug der Friedrichsfelder schon unterwegs war.
Der brennende, mit Altpapier und Farbdosen beladene PKW-Anhänger wurde schnell gelöscht, weshalb man bereits kurz vor 6 wieder zu Hause sein konnte.

Auch in der darauf folgenden Nacht brannte es. Um Viertel vor drei wurde ein Brand hinter dem Supermarkt in der Vogesenstraße gemeldet. Das dort brennende Altpapier wurde vom Friedrichsfelder Tanklöschfahrzeug schnell gelöscht, sodass die nachfolgenden Fahrzeuge der Friedrichsfelder Kameraden und der Berufsfeuerwehr direkt wieder einrücken konnten.

Petzinger


02.03. Brennende Gegenstände

Xynthia war gerade vorbei, da ging es für die Blauröcke erneut in den Einsatz. In der Nacht von Montag auf Dienstag brannten in einem Garten an der Zaberner Straße mehrere Gegenstände. Um 2:24 wurde die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsfeld sowie ein Löschfahrzeug der Mannheimer Berufsfeuerwehr aus Rheinau alarmiert.
Das alte Tanklöschfahrzeug der Friedrichsfelder traf zuerst an der Einsatzstelle und begann mit den Löscharbeiten. Das neue Löschfahrzeug, das zwischenzeitlich einsatzbereit am Gerätehaus stand, wurde dann jedoch mit dem Hinweis auf die ebenfalls anrückende Berufsfeuerwehr von der Leitstelle abbestellt.
Kurze Zeit später rückte es dennoch zum Einsatzort nach, da die Berufsfeuerwehr auf der Anfahrt zur Zaberner Straße in der Main-Neckar-Bahn-Straße stecken blieb. Als das Fahrzeug der Berufsfeuerwehr dann lange nach den Friedrichsfeldern endlich in der Zaberner Straße ankam, war der Einsatz durch die Freiwilligen Kräfte bereits so weit abgearbeitet, dass es direkt wieder nach Hause fahren konnte. Gegen viertel vor 4 war der Einsatz dann auch für die Friedrichsfelder Kameraden beendet.

Petzinger


01.03. Xynthia besucht Mannheim

Am Sonntag Mittag, kurz nach 14 Uhr, brachte das Orkantief Xynthia die Räder der Mannheimer Feuerwehrfahrzeuge ins Rollen. Neben der Berufsfeuerwehr und den anderen sieben Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim waren auch die Friedrichsfelder Brandschützer im Einsatz.
Mit allen drei Fahrzeugen wurden von den Friedrichsfelder Kameraden an insgesamt 16 Einsatzstellen zwischen Seckenheim und der Blumenau lose Dachziegeln und umgestürzte Bäume entfernt oder losgerissene Plakatwände und Transparente gesichert.
Gegen 21 Uhr rückte man nach getaner Arbeit wieder ein.

Petzinger


06.01. Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters

Stände der Feuerwehr und des THWs vor Öffnung des Rosengartens

Am 06.01. war die Freiwillige Feuerwehr Mannheim zum zweiten Mal mit einem Stand während des Neujahrsempfangs des Oberbürgermeisters im Mannheimer Rosengarten vertreten. Kameraden aus 4 Abteilungen, darunter auch Friedrichsfeld, besetzten in diesem Jahr den Stand, um den Bürgern die Freiwillige Feuerwehr näher zu bringen oder sie gleich als Mitglieder zu werben. Fotos über die normalen "Dienstalltag" der Freiwilligen Kräfte und das Image-Video der Feuerwehr Mannheim unterstützen dabei. Eine 112 als "heißer Draht" war für Kinder aufgebaut, damit diese ihre Geschicklichkeit testen und etwas Süßes gewinnen konnten.
Von politischer Seite durfte man den Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, den Stadtrat Wolfgang Raufelder und den ehemaligen Oberbürgermeister Gerhard Widder am Stand begrüßen.
Passend zum aktuellen Neubau des Rettungszentrums in Friedrichsfeld hatte man die entsprechenden Stand-Nachbarn: das THW. Aber auch der Malteser Hilfsdienst war dabei.
Nur der Standplatz im Bereich "Soziales" war für die Rettungsorganisationen von den Veranstaltern aufgrund der Enge nicht perfekt gewählt. (:thumbgallery cols=5 target="_blank":) Berichte2010-1-1.jpg Berichte2010-1-2.jpg Berichte2010-1-3.jpg Berichte2010-1-4.jpg Berichte2010-1-5.jpg Berichte2010-1-6.jpg Berichte2010-1-7.jpg Berichte2010-1-8.jpg (:thumbgalleryend:)

Petzinger