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Berichte 2006

02.12.2006 Advent, Advent, ein Lichtlein brennt...

und nebenbei wird so aus dem Fest der Familie und der Liebe immer wieder auch ein "Fest der Feuerwehr". Durch unbedachten Umgang mit Kerzen kommt es jedes Jahr zur Weihnachtszeit vermehrt zu Brandeinsätzen der Feuerwehr.
Mit den folgenden Tipps wollen wir Sie beim richtigen Umgang mit Kerzen unterstützen und Ihnen (wie auch uns) helfen, den daraus entstehenden Ärger und Stress zu verhindern:

Sollte es trotzdem zum Brand kommen und Sie können ihn nicht löschen: Verlassen Sie den Raum, schließen Sie die Tür und rufen Sie die 1 1 2 an.

Jochen Petzinger

15.09.2006 Reichardt fordert Unterstützung von OB Widder

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, lieber Herr Widder,

zusammen mit dem Vorsitzenden der CDU Friedrichsfeld, Herrn Prof. Stefan Hilbert, besuchte ich heute die Feuer der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsfeld. Das Feuerwehrhaus im Stadtteil befindet sich baulich in erbärmlichem Zustand. Gegenüber den Vorjahren, als ich etwa zusammen mit Herrn Kollegen Lothar Mark MdB vor Ort war, hat sich der Zustand deutlich verschlechtert.
Sie wissen um den Wunsch aus dem Stadtteil Friedrichsfeld, dass hier ein entsprechender Bau neu gestaltet wird. Hier haben sich auch die Fraktionen im Gemeinderat und die örtlichen Parteien übereinstimmend zu meiner Initiative geäußert.
Und Sie wissen ebenfalls, dass das Land Baden-Württemberg gerade in der Stadt Mannheim nachhaltig Förderung immer wieder mit Nachdruck einsetzte.
Es gilt jetzt, dem Stadtteil Friedrichsfeld eine Perspektive zu eröffnen, bis wann ein Bau realisiert werden kann.
Wenn ich höre, dass trotz klaren politischen Wunsches aus dem Stadtteil bisher keine Vorkehrungen der Verwaltung getroffen sind, kann ich das nur für ein schlechtes Gerücht halten. Ansonsten müsste man sich ja fragen, ob in der Stadt Mannheim Politik Verwaltungshandeln auslöst (wie es richtig ist) oder ob tatsächlich Verwaltung bestimmt, was politisch geschieht (was falsch wäre).
Ich bitte Sie daher öffentlich, persönlich tätig zu werden und sich des Anliegens Friedrichsfelds, das mir heute mit Nachdruck vorgetragen wurde, anzunehmen. Diese Bitte äußere ich auch in Abstimmung mit dem Vorsitzenden der CDU Friedrichsfeld, Prof. Hilbert.
Friedrichsfeld ist ein in seinen Wünschen gegenüber der Stadt sehr bescheidener, zurückhaltender Stadtteil. Umso mehr rate ich an, dem Wunsch nachzukommen, möglichst zeitnah ein angemessenes Feuerwehrhaus in Friedrichsfeld zu realisieren.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Klaus Dieter Reichardt
Landtagsabgeordneter

Friedrichsfelder, Nr. 37/2006, 15.09.2006

11.08.2006 Feuerwehr zeigt "Einsatz" im Kindergarten

Gleich mehrfach kam noch vor den Ferien die Freiwilligen Feuerwehr zum Ein- satz im evangelischen Kindergarten- Zum Glück allerdings nicht, weil es dort brannte, sondern um den Kindern zu zeigen, wie man einen Brand verhindern kann. Das war nämlich der erste "Einsatz" , für den Frank Kadel verantwortlich war. er kam mit einer jungen Feuerwehrkollegin in den Kindergarten, um mit den Schulaltfängern zum Thema Prävention zu sprechen. Die Kinder erfuhren dabei beispielsweise was wichtig ist, wenn man eine Kerze anzündet, es sollte dabei nämlich immer ein Erwachsener anwesend sein. Außerdem was zu tun ist, wenn es brennt. Natürlich die Feuerwehr über den Notruf 112 anrufen. Die Nummer kann man sich ganz einfach merken, das nötige dazu hat man dabei: ein rechter Daumen, ein linker Daumen und zusammen sind es zwei. Zum Abschluss und auch praktischer Übung durfte jedes Kind eine Kerze anzünden und dann auch wieder ausblasen.
Zum zweiten „Einsatz“ kamen dann die kleinsten und mittleren Kinder direkt mit den Erzieherinnen zur Freiwilligen Feuerwehr in die Mühlhauser Straße. Dort wurden sie von Kommandant Markus Behlau und Pressesprecher Thorsten Gärtner empfangen. Sie erfuhren hier so wichtige Dinge wie etwa was ein Feuerwehrmann oder -frau beim Einsatz tragen oder wie die Feuerwehrfahrzeuge früher aussahen. Hier durften sie die alte Spritze aus dem Gründungsjahr der Friedrichfelder Feuerwehr 1905 bewundern. Im Gegensatz dazu wurde ihnen die Funktion der heutigen Löschfahrzeuge erklärt. Selbtverständlich durften sie auch als Fahrer, Beifahrer oder Mannschaft in das Fahrzeug einsteigen, was den Kindern sehr viel Spaß bereitete. Der Höhepunkt allerdings war natürlich das "Löschen", dennhierkonnten sie mit einer richtigen Spritze auf einen (unechten) Feuerwehrmann zielen. Bei der Hitze hatten dabei nicht nur die Kinder sondern auch die beiden Feuerwehrleute ihren Spaß. Ihnen galt am Ende des Besuchs der Dank von Erzieherinnen und Kindern, denn sie hatten sich mit den Kleinen wirklich sehr viel Mühe gegeben.
Den dritten und letzten "Einsatz" wiederum fuhren nur die Schulanfänger. Der führte sie nach Rheinau zur Wache Süd. Dort konnten die Kinder unter fachkundiger Führung die gesamte Wache besichtigen. Beispielsweise die Fahrzeughalle, Küche, Schlafräume und auch die Rutsche. Besonders fasziniert waren die Kinder von der "Waschküche" und dem Trockenturm, dort werden die langen Schläuche gereinigt und anschließend wieder getrocknet. Außerdem durften sie auch einmal in die Kleidung eines Feuerwehrmannes schlüpfen, was ihnen viel Spaß bereitete, da diese natürlich viel zu groß war. Außerdem erfuhren sie was alles zu einem Löschfahrzeug dazu gehört und für welche Notfälle die Feuerwehr gerüstet ist. Besonders beeindruckt waren die Kinder von einem Bild, welches einen Großbrand zeigt. Der Höhepunkt war für alle das Spritzen mit der großen Feuerwehrspritze und natürlich die Fahrt im Löschfahrzeug über den Hof der Wache Süd. Insgesamt waren alle drei "Einsätze" ein gelungener Abschluss zum Thema Feuerwehr, welches in den Wochen zuvor im Kindergarten behandelt wurde und zu dem die Kinder viel gemalt und gebastelt, aber auch mit Feuer experimentiert haben. Außerdem haben sie dazu auch viele Geschichten gehört und Lieder gesungen.

Marion Schatz (Friedrichsfelder)

#20060721

21.07.2006 Enorme Hitze legt Güterzug lahm

Am vergangenen Freitagnachmittag wurde die Friedrichsfelder Feuerwehr zum Nordbahnhof gerufen, wo ein Güterzug einen unfreiwilligen Zwischenstopp einlegen musste. Die Waggons waren mit Kalksand befüllt, der aufgrund der hohen Temperaturen völlig austrocknete. Dies hatte zur Folge, dass der Zug während der Fahrt eine Staubwolke hinter sich her zog. Um die Staubentwicklung während der Weiterfahrt zu unterbinden, befüllte die Feuerwehr die offenen Waggongs mit Wasser. Der Zug setzte am Samstagmorgen seine Fahrt fort. Nach diesem Einsatz wurden die Friedrichsfelder Blauröcke in die Hauptfeuerwache gerufen. Dort stellten sie den Stadtschutz sicher und löshten einen brennenden Abfalleimer in der Innenstadt. Die Kräfte der Berufsfeuerwehr und Teile der Freiwilligen Feuerwehr bekämpften währenddessen einen Gebäudebrand im Hafengebiet. Für beide Aufgaben waren neun Friedrichsfelder Feuerwehrleute mit zwei Fahrzeugen im Einsatz.

Thorsten Gärtner (Pressebericht)

20.06.2006 Jahresstatistik 2005 der Feuerwehren

„Auch im Jahr 2005 haben unsere Feuerwehren ihre Leistungsfähigkeit wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Wir können stolz auf unsere Feuerwehrangehörigen sein. Ihnen gilt unser Dank für ihren Einsatz für die Allgemeinheit.“ Das sagte Innenminister Heribert Rech bei der Vorstellung der Jahresstatistik 2005 der Feuerwehren am Dienstag, 20. Juni 2006, in Stuttgart.
Die Feuerwehren hätten im vergangenen Jahr 5.633 Menschen gerettet. Das seien 154 mehr als im Jahr 2004. Diese Zahl beweise, welch wertvollen Dienst für die Gemeinschaft die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner rund um die Uhr leisten würden. Mit großem Bedauern erinnerte Rech aber gleichzeitig daran, dass im Laufe des vergangenen Jahres zwei Feuerwehrleute in Tübingen und ein Feuerwehrmann in Dettenheim im Einsatz ums Leben gekommen und 1.468 Feuerwehrangehörige im Dienst verletzt worden seien. „Vor diesem Hintergrund verdienen die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Feuerwehrangehörigen unsere ganz besondere Anerkennung und unseren Dank für ihre Einsatzbereitschaft", betonte der Innenminister.
Erschreckend sei, dass 62 Menschen im Jahr 2005 bei Bränden gestorben seien. „Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich im privaten Wohnbereich durch den Einbau von Rauchmeldern bei geringem Kostenaufwand effektiv zu schützen“, sagte Rech und verwies dabei auf die gemeinsame Kampagne des Innenministeriums und des Landesfeuerwehrverbandes.
Im vergangenen Jahr hätten 108.470 Frauen und Männer Dienst in den Gemeindefeuerwehren geleistet, davon 106.742 als ehrenamtliche Feuerwehrfrauen und -männer in den Freiwilligen Feuerwehren und 1.728 als hauptberufliche Feuerwehrkräfte. Darüber hinaus seien insgesamt 6.594 Feuerwehrangehörige in den 186 Werkfeuerwehren aktiv gewesen.
Die Zahl der Einsätze habe mit 93.789 knapp unter der von 2004 (96.076) gelegen. Die Brandeinsätze seien im Vergleich zum Vorjahr von 17.184 auf 16.431 ebenfalls weiter zurück gegangen. Innenminister Rech zeigte sich erfreut, dass sich hier der Trend der Vorjahre auch 2005 weiter fortgesetzt habe. Positiv sei auch die rückläufige Zahl von Fehlalarmen, die gegenüber 2004 um 356 auf 14.621 gesunken sei.
Das Tätigkeitsfeld der Feuerwehr erstrecke sich weit über die Brandbekämpfung hinaus. Das zeige sich daran, dass von den 93.789 Einsätzen des vergangenen Jahres 40.048 auf technische Hilfeleistungen entfallen seien. Dazu zählten Einsätze bei Verkehrsunfällen, bei Unfällen mit Gefahrstoffen oder bei Unwetterschäden. Die klassische Aufgabe der Brandbekämpfung folge in der Statistik mit 16.431 Einsätzen erst an zweiter Stelle. Dabei hätten die Feuerwehren auch 931 Großbrände bekämpft.
Ein weiterer positiver Trend, der sich 2005 auch fortgesetzt habe, sei in der Nachwuchsförderung zu beobachten. Die Zahl der Jugendfeuerwehren sei weiter angestiegen. Die Initiative des Innenministeriums und der Landesstiftung zur Neugründung von Jugendfeuerwehren und somit zur Nachwuchsgewinnung entfalte offensichtlich weiter ihre Wirkung. Ende 2005 verfügten 971 der 1.108 Gemeindefeuerwehren über eine Jugendfeuerwehr.
„Jeder sollte sich bewusst machen, wie anfällig er selbst gegen Unglücksfälle ist, sei es bei einem Verkehrsunfall, einem Brand oder einem Schadensfall nach Naturereignissen. Hier würden uneigennützige Menschen und Organisationen wie der Feuerwehr helfen, so der Innenminister.

Quelle: Innenministerium

27.05. Brand in Schrebergarten

"Ereignisreich" ist wohl das richtige Wort, um den Monat Mai aus Sicht eines Friedrichsfelder Feuerwehrmannes zu beschreiben. Nach insgesamt sechs Brand- und Unwettereinsätzen kann die heimische Wehr seit letztem Wochenende zwei weitere Alarmierungen im Wonnemonat verzeichnen.
Während sich drei Feuerwehrleute im örtlichen Gerätehaus bereithielten, wurde die Bereitschaftsgruppe am vergangenen Samstagmorgen auf das Firmengelände der Spedition Dachser gerufen. Dort verlor ein havarierter Auflieger mit leckgeschlagenem Kühlmotortank Diesel. Es galt, den Umweltschaden durch Abpumpen des Treibstoffs einzudämmen. Hierzu wurde ein Spezialfahrzeug der Berufsfeuerwehr nachgeordert. Des weiterem waren die neun Friedrichsfelder Blauröcke mit dem Säubern einer mit Diesel vollgelaufenen Regenwasserrinne betraut.
Vor weitaus größere Aufgaben wurde die Wehr am Sonntagabend gestellt. Ein brennendes Gartenhäuschen in der Friedrichsfelder Kleingartenanlage sorgte neben dem Eingreifen der Berufsfeuerwehr für eine Alarmierung der gesamten Friedrichsfelder Abteilung. 14 Mann verteilt auf zwei Löschfahrzeuge fuhren die Einsatzstelle an. Zunächst stellten die Friedrichsfelder zusammen mit den Kräften der Mannheimer Berufsfeuerwehr die Wasserversorgung her. Danach war man mit Löscharbeiten und dem Ausleuchten der Einsatzstelle betraut. Aufgrund zu explodieren drohender Gasflaschen war äußerste Vorsicht geboten. Der Brand griff schnell auf einen nahegelegenen, mit Heu gefüllten Schuppen über. Nach zwei Stunden hatten die Feuerwehrleute die Flammen gegen Mitternacht niedergeschlagen.
Neben den Friedrichsfelder Löschfahrzeugen kam ein Löschzug der Berufsfeuerwehr Mannheim zum Einsatz. Eine verletzte Person wurde dem Rettungsdienst übergeben. Auf dem Gelände untergebrachte Schafe kamen nicht zu Schaden.

Thorsten Gärtner (Pressebericht)

20.05. Friedrichsfelder Feuerwehr mit Unwetter konfrontiert

Einsatzwelle reißt nicht ab

Mannheim wurde am späten Samstag Nachmittag von teilweise orkanartigen Windbewegungen heimgesucht. Herunterstürzende Dachziegel, abgeknickte Äste und demolierte Autos waren die Folge. Um der Lage Herr zu werden, war neben der Berufsfeuerwehr auch Mannheims Freiwillige Feuerwehr im Einsatz. Allein die Friedrichsfelder Feuerwehr fuhr mit zwei Fahrzeugen insgesamt neun Einsatzstellen an. Im Wesentlichen war man damit beschäftigt, abgebrochene Äste und andere Sachen von den Straßen zu entfernen, um sie wieder befahrbar zu machen. Des weiterem entfernten die Floriansjünger herabzufallen drohende Dachziegel und befreiten eine Stromleitung mit Hilfe eines nachgeorderten Drehleiterfahrzeuges von einem abgeknickten Baum. Das Einsatzgebiet der heimischen Feuerwehr erstreckte sich neben Friedrichsfeld auf die Stadtteile Casterfeld, Neckarau und Rheinau. Die mehr als sechstündigen Einsatzfahrten waren für die Friedrichsfelder Blauröcke erst gegen Mitternacht beendet. Auf zwei Löschfahrzeuge verteilt kamen bei der mittlerweile vierten Alarmierung in diesem Monat 15 Ehrenamtliche der Feuerwehr Friedrichsfeld zum Einsatz.

Thorsten Gärtner (Pressebericht)

10.05 Drei Brandeinsätze in einer Woche

Am Mittwoch der vergangenen Woche wurde die Friedrichsfelder Feuerwehr zu einem Küchenbrand in die Metzer Straße gerufen. Die Alarmierung der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr erfolgte kurz nach 11 Uhr. Für die teilweise von ihren Arbeitsplätzen heraneilenden Ehrenamtlichen gab es vor Ort keine Tätigkeiten zu verrichten, da die Kollegen der Berufsfeuerwehr die Flammen mittlerweile erfolgreich niederschlagen konnten. Am dritten Brandeinsatz in diesem Monat waren neben dem neuen Friedrichsfelder Löschfahrzeug sieben Ehrenamtliche beteiligt. Das altgediente Löschfahrzeug kam indes zu ganz anderen Ehren. Im Rahmen der 125-Jahrfeier der Freiwilligen Feuerwehr Ilvesheim fand vergangenen Samstag eine Feuerwehrfahrzeugausstellung in der Nachbargemeinde statt. Interessierte Besucher konnten Feuerwehrautos der letzten 100 Jahre bestaunen. Hierzu zählte auch das mittlerweile fast 25 Jahre alte Löschfahrzeug der heimischen Wehr, dass bei dieser exquisiten Auswahl natürlich nicht fehlen durfte.

Thorsten Gärtner (Pressebericht)

07.05 Brände halten Feuerwehr in Atem

Gleich zwei Brände hielt die vergangene Woche für die Friedrichsfelder Feuerwehrleute bereit. Am Mittwochnachmittag wurden die Brandbekämpfer aufgrund eines Wohnungsbrandes in der Schlettstadter Straße alarmiert. Während die Kräfte der Berufsfeuerwehr die Flammen vor Ort bekämpften, hielten sich die heimischen Feuerwehrleute im eigenen Feuerwehrgerätehaus einsatzbereit. Der Brand konnte durch die Kräfte vor Ort schnell abgelöscht werden, was ein Eingreifen der Friedrichsfelder Blauröcke entbehrlich machte. Zu einem weiteren Einsatz am Nordbahnhof musste die Bereitschaftsgruppe der Friedrichsfelder Wehr am Sonntagnachmittag ausrücken. In Brand geratene Holzabfälle drohten auf die Heckenbepflanzungen an den Bahngleisen überzugreifen. Durch das schnelle Eingreifen konnte allerdings ein Ausbreiten des Feuers verhin-dert werden. Neben dem neuen Friedrichsfelder Löschfahrzeug waren bei diesem Einsatz neun Feuerwehr-männer beteiligt.

Thorsten Gärtner (Pressebericht)

23.04. Tag der offenen Tür in Seckenheim

Hochmodernes friedrichsfelder Löschgerät im Einsatz

Zum 100jährigen Jubiläum unserer Nachbarwehr in Seckenheim ist unsere Abteilung mit Der inzwischen 101-jährigen Kutsche angerückt um zu zeigen, was für eine Arbeit Feuerlöschen schon vor 100 Jahren war.
Als Auslösung unserer eigenen Kräfte wurden während des Einsatzes MdL Klaus Dieter Reichert, leitender Branddirektor Thomas Schmitt sowie Matthias Waldecker (FF Innenstadt) und Norbert Windecker (FF Neckarau) an die Kutsche geholt. Unsere Männer am Strahrohr konnten zudem erfahren wieviel Druck schon im letzten Jahrhundert am Strahrohr entstand....

Jochen Petzinger (Bericht auf der Homepage-Startseite)

02.04. Fahrbahnverschmutzung in der Wallonenstraße

Feuerwehr mit 8 Mann im Einsatz

Unbekannte Täter verunreinigten am ersten Aprilwochenende in der Nacht von Samstag auf Sonntag mit Dispersionsfarbe die Fahrbahn der Wallonenstraße. Ein aufmerksamer Anwohner entdeckte am Sonntagmorgen den Schaden. Die Abteilung Friedrichsfeld rückte daraufhin mit acht Mann und zwei Fahrzeugen aus. Aufgrund der großflächigen Verschmutzung mussten mit dem neuen Lösch- sowie dem Tanklöschfahrzeug beide wasserführenden Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr eingesetzt werden. Nach 1,5 Stunden hatten die Feuerwehrleute die Fahrbahnverunreinigung, die sich über fast die gesamte Länge der Wallonenstraße hinzog, entfernt.

Thorsten Gärtner (Pressebericht)

03.03. Jahreshauptversammlung 2006

Warten aufs Feuerwehrgerätehaus
CDU fördert die Jugendarbeit der Wehr

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim Friedrichsfeld fand auch dieses Jahr aufgrund des zu kleinen Gerätehauses im Katholischen Gemeindezentrum statt. Noch bevor Kommandant Behlau vergangenen Freitag die Sitzung eröffnen konnte, wartete der Friedrichsfelder CDU-Ortsverband mit einer Überraschung auf. Stefan Hilbert und Reinhold Wolpert (beide CDU) spendeten den Erlös der letztjährigen CDU-Weihnachtstombola der Jugendgruppe der Wehr.
Im Anschluss begrüßte der Abteilungskommandant neben seiner Mannschaft die anwesenden Gäste, zu welchen Stadträtin Helen Heberer(SPD), Bezirksbeirätin Angela Stelling (Grüne), Stadtrat Wolfgang Raufelder (Grüne), Branddirektor Karlheinz Gremm, Karl F. Mayer, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes Mannheim, Brandamtmann Hans Wasserbäch, Frank Kadel, Stadtjugendfeuerwehrwart, sowie der stellvertretende Stadtbrandmeister Norbert Windecker zählten. In ihren Grußworten hoben die Vertreter aus Politik und Feuerwehr das an den Tag gelegte Engagement hervor.

Schriftführer Thorsten Gärtner ließ in seinem Jahresbericht das Jubiläumsjahr 2005 noch einmal Revue passieren. Im Anschluss beleuchtete Jugendgruppenleiter in seinem Jahresbericht das Jubiläumsjahr aus Sicht der Jugendgruppe. Kassier Dirk Rossnagel konnte ein im vergangenen Jahr ein leichtes Plus verzeichnen. Bereits im Vorfeld konnten sich die Kassenprüfer Roland Manojlovic und Jochen Petzinger von der korrekten Arbeit des Kassiers überzeugen. Somit entlastete die Mannschaft den Kassier einstimmig. Ebenfalls einstimmig wurden mit Jochen Petzinger und Robert Tews zwei neue Kassenprüfer gewählt.
Nach Ablauf der ersten Amtsperiode wurde Dirk Rossnagel für weitere fünf Jahre einstimmig zum Abteilungskassier gewählt. Raffael Pehrs ging mit Hilfe einer Powerpointpräsentation auf den derzeitigen Sachstand in Sachen "Neubau Feuerwehrgerätehauses" ein. So steht derzeit ein freies städtisches Gelände im Friedrichsfelder Industriegebiet zur Verfügung. Landeszuschüsse für den Neubau wurden in Aussicht gestellt. Allerdings scheitert der Neubau derzeit an dem städtischen Haushalt. So findet bei den aktuellen Haushaltsverhandlungen das neue Gerätehaus keine Berücksichtigung.
Die Jahreshauptversammlung bot Anlass, Oberfeuerwehrfrau Karin Szkudlarek zur Löschmeisterin zu befördern. Des weiterem wurde die Kameradin für zwölf Jahre aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr Mannheim geehrt. Branddirektor Gremm beförderte darüber hinaus die Oberfeuerwehrmänner Matthias Link und Jochen Petzinger zu Löschmeistern. Löschmeister Andreas Ritter wurde in den Rang eines Oberlöschmeisters befördert.
Im Anschluss wurde Christian Warzel zum neuen Sicherheitsbeauftragten der Abteilung ernannt.
Für besondere Verdienste im Jubiläumsjahr durften sich die Feuerwehrmännern Sven Elsässer, Jochen Petzinger und Herrmann Fuchs ein Präsent freuen. Aus Behlaus Händen empfingen die beiden erstgenannten jeweils einen Gutschein, Fuchs erhielt einen Präsentkorb.
Da die zweite Amtszeit des Stadtjugendfeuerwehrwart Frank Kadel im März ausläuft, verabschiedet sich Kadel in jener Eigenschaft von der Mannschaft. Als Nachfolger wird sich der Friedrichsfelder Feuerwehrmann Andreas Ritter zur Wahl stellen. Des weiterem bedankt er sich bei der Mannschaft für ihr Engagement, insbesondere in der Jugendarbeit.

Thorsten Gärtner (Pressebericht)

03.03. Jahreshauptversammlung 2006

Helen Heberer (SPD), Wolfgang Raufelder sowie Angela Stelling (beide Bündnis 90/GRÜNE) folgten unserer Einladung zur Jahreshauptversammlung. Vor dem eigentlichen Beginn der Jahreshauptversammlung konnte auch die CDU uns einen kurzen Besuch abstatten, den sie dazu nutzte, der Jugendfeuerwehr eine Spende zu überreichen. Leider reichte ihre die Zeit nicht dazu aus, da zu bleiben. Auch die anderen Politiker mussten uns auf Grund der gerade laufenden heißen Phase des Wahlkampfes vor dem Ende der Versammlung verlassen. Neben der Politik durften wir aber Feuerwehrprominenz willkommen heißen: den stellvertretenden Leiter der Mannheimer Feuerwehr, Herrn Gremm, den stellvertretenden Stadtbrandmeister Windecker sowie den Vorsitzenden des Stadtfeuerwehrverbandes Mayer.

Unser aktuelles Gerätehaus

Das Gelände für den Neubau

Die Jahresberichte der Aktivenmannschaft sowie der Jugend ließen den Blick zurück auf das vergangene Jahr schweifen, in dem insgesamt 10100,25 Stunden ehrenamtlicher Arbeit geleistet wurde. Zuwachs bekam die Jugendfeuerwehr: ein Austritt stand dort drei Eintritten gegenüber. Die Aktiven freuten sich über einen Neuzugang sowie einen Wechsel von der Jugendabteilung. Kassierer Dirk Roßnagel konnte in diesem Jahr in der Kasse der Aktiven wie auch in der Kasse der Jugend ein Plus verzeichnen, die Kassenprüfer Roland Manojlovic und Jochen Petzinger haben dies überprüft.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war der Sachstand zum Neubau des Gerätehauses. Viel Neues war nicht zu berichten, die Presse hatte dies ja bereits voraus genommen: 2006/07 ist dafür kein Geld im Haushalt der Stadt Mannheim. Das Gelände im Industriegebiet bleibt jedoch für uns reserviert, unser neues Fahrzeug bleibt weiterhin nutzlos für den Einsatzfall auf dem THW-Gelände stehen, die männlichen und weiblichen Angehörigen müssen sich weiterhin eine Toilette und eine Umkleide teilen (letzte zusätzlich noch mit Schimmel an den Wänden). Auch das Ein- und Ausparken der alten Fahrzeuge bleibt weiterhin Millimeterarbeit und blockiert den Verkehr auf der Mülhauser Straße.
Im Bereich Wahlen wurde Dirk Roßnagel als Kassier wiedergewählt, zu Kassenprüfern wurden Jochen Petzinger und Robert Tews berufen.
Matthias Link, Jochen Petzinger und Karin Szkudlarek wurden zu LöschmeisterInnen befördert, Andreas Ritter durfte sich über die Beförderung zum Oberlöschmeister freuen. Christian Warzel wurde zum Sicherheitsbeauftragten der Friedrichsfelder Wehr ernannt. Abschließend wurde Karin Szkudlarek noch für 12 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr Mannheim geehrt. Interne Ehrungen gab es für Sven Elsässer (u.a. für die Planung des Chaostages während der Jubiläumsfeierlichkeiten) und für Jochen Petzinger (für die Arbeit mit der Festschrift und den Neuaufbau der Homepage). Unter Verschiedenes verabschiedete sich der scheidende Stadtjugendfeuerwehrwart mit dem Hinweis auf das Jugendfeuerwehr-Zeltlager dieses Jahr in Mannheim.

Jochen Petzinger (Bericht auf der Homepage-Startseite)

04.02. Hallenfußballortsmeiterschaft

Lang ist's her, dass unsere Feuerwehr bei einem Fußballturnier vertreten war - am 4.2.06 war des dann wieder soweit! Ein Team aus unserer Abteilung, sowie "Neuzugängen" aus der Abteilung Innenstadt, lief bei der friedrichsfelder Hallenfussballortmeisterschaft des FC Germania 03 auf den Platz und verwieß unsere Gegner in ihre Schranken.
Nach einer durchwachsenen Vorrunde gegen die Pfadfinder, die Friatec Allstars, den "VdHF Frohsinn" und "Die alten Räuber" konnten wir durch die Fairnesswertung (die anstatt der Tordifferenz bei Gleichstand gewertet wurde) auf den 2. Platz der Gruppe B gelangen.
Im Spiel um Platz 5 traf man dann auf der "Lausbuwe" der Gruppe C, denen wir uns nach spannenden und engen 12 Minuten geschlagen geben mussten. Aber immerhin Platz 6 ist unser!

Spieler: Markus Behlau, Fridolin Burghardt (FFw IN), Thorsten Gärtner, Andreas Grothe, Christian Jacobi (FFw IN) Andreas Krämer, Roland Manojlovic, Christian Roßburger, Dirk Roßnagel, Holger Schanz, Rene Schmidt, Stefan Stude (FFw IN) und Marco Szkudlarek

Tore: FFw - Pfadfinder 2:1, FFw - Friatec Allstars 1:5, FFw - VdHF Frohsinn 5:3, FFw - Die Räuber 1:5, FFw - Lausbuwe 2:4

Jochen Petzinger